(Pränatal-) Diagnostik

Zunächst erfolgen regelmäßige monatliche ärztliche Kontrollen (leitliniengerechte Screenings jeweils um die 10., 20. Und 30. SSW). Ab der 32. Schwangerschaftswoche (SSW) erfolgen die Untersuchungen in kürzeren Intervallen.

Falls Sie den Wunsch haben, die Entwicklung Ihres Babys in kürzeren Abständen im Ultraschall mitzuerleben, bieten wir Ihnen diese Möglichkeit gerne jederzeit nach Absprache.

Mit Hilfe unseres modernen High-End-Gerät Voluson S8 stehen uns zur genausten Diagnostik sogar 3D und 4D-Bilder zur Verfügung, die ein einzigartiges Baby-Feeling verschaffen.

Außerdem können wir mit Sono-Tracefy die schönsten Bilder Ihres Babys direkt auf Ihr Handy senden. Dabei wird natürlich strengstens auf den Datenschutz geachtet.

Neben den geforderten Screeninguntersuchungen führen wir auch individuelle sonographische Baby-Checks je nach medizinischer Notwendigkeit oder auf persönlichen Wunsch durch.

Der NIPT-Test ist ein nicht-invasiver pränataler Test. Mit Hilfe einer Blutprobe der schwangeren Frau werden die häufigsten Chromosomenstörungen, wie Trisomie 21, im Fetus ausfindig gemacht.

Dabei wird entweder mit Hilfe einer Nadel Fruchtwasser oder Zellen aus dem Fruchtwassersack entnommen. Beide Untersuchungen dienen zur Feststellung von Krankheiten des Ungeborenen, die auf einer veränderten Chromosomenstruktur oder –anzahl beruhen.

Fehlbildungen der Wirbelsäule oder der Bauchwand lassen sich ausschließlich mit der Fruchtwasseruntersuchung feststellen.

Um einen möglichen Schwangerschaftsdiabetes zu diagnostizieren, führen wir ab der 24. SSW den Blutzuckerbelastungstest durch. Dabei entnehmen wir der schwangeren Frau noch vor dem Frühstück Blut, um den Nüchternblutzuckerwert zu bestimmen. Danach muss die Patientin eine bestimmte Menge Zuckerlösung trinken. Im Abstand von einer und zwei Stunden wird der Wert dann wieder gemessen. Sind die Werte erhöht, liegt ein Schwangerschaftsdiabetes vor.

Zur Überwachung des Fetus und zur frühzeitigen Erkennung eines Sauerstoffmangels des Kindes, kann ein Kardiotokogramm ab der 30. SSW durchgeführt werden. Vor allem in der Spätschwangerschaft und während der Geburt wird diese Methode eingesetzt. Es registriert und zeichnet die Wehentätigkeit der Mutter und die Herzfrequenz des ungeborenen Kindes auf.

Nach der Geburt bleiben in der Nabelschnur Reste von Blut aus der Plazenta zurück. Dieses Blut enthält wertvolle Blutstammzellen. Stammzellen können später zur Behandlung von verschiedenen sehr gefährlichen Krankheiten zum Einsatz kommen.

Wenn es keine Komplikationen bei der Schwangerschaft und der Geburt gab und Sie und Ihr Kind gesund sind, können Sie Ihr Nabelschnurblut spenden.